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Vine Videos in E-Mails. Was geht? Was nicht?

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Vine Videos in E-Mails? Geht das?

Bewegte Bilder in der E-Mail? Mit Sicherheit ein Traum für Marketing-Verantwortliche. Bei der Flut an E-Mails, die Jeden täglich in seinem Maileingang erwarten, haben es wichtige Inhalte normaler Text-Mails manchmal schwer, sofort aufzufallen.
Gleichzeitig verzeichnen Video Apps wie Vine enorme Zuwächse. Was liegt näher, als die Aufmerksamkeit, die Kurzvideos automatisch beim Empfänger wecken, für das E-Mail-Marketing zu nutzen?
Früher unterstützten noch viele Desktop- und Web-basierte E-Mail-Clients die Videoeinbettung. Doch als Spam zu einem immer größeren Problem wurde, verschwanden die Möglichkeiten zugunsten der Sicherheit. Seitdem ist viel passiert. Verbesserung der Software, der Weiterentwicklung mobiler Angebote sowie der Video-Boom: Wie ist der Stand heute? Kann man beispielsweise Vine Videos in E-Mail-Marketing einbauen?

Vine Video: welches Datenmaterial ist vorhanden?

Um Vine Videos auch über andere Wege als das Teilen aus der App heraus zu verbreiten, stellt Vine mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
1. Die einzigartige URL als Link
2. Das Herunterladen des Videos als mp4-Video Format
3. „Embed“: den HTML5 Code zum Einbetten in den Blog oder die Website.
Kann man damit den Vine Kurzfilm in die E-Mail integrieren?
Kurze Antwort: Nein. Denn was so einfach klingt, ist leider so nicht umsetzbar.
Außer den iOS-Anwendungen (Apple Mail) ist es nicht möglich, eine VideoMail so zu versenden, dass das Video direkt im E-Mail-Account abgespielt wird. Der Grund: Auch wenn Vine zur Einbettung der Videos einen HTML5 Code zur Verfügung stellt, wird dieser Code von den wenigsten E-Mail-
Clients unterstützt
. Das betrifft auch Flash-Inhalte und animierte GIFs.

Verlinkter Screenshot als Alternative

Was bleibt für das E-Mail-Marketing übrig? Derzeit stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, Vine Videos per E-Mail zu versenden:
1. Den Link zum Video in die Mail integrieren z.B. im Bereich der Signatur.
2. Einen Screenshot des Videos machen, das Bild mit einem Fake-Player-Button versehen und mit der gewünschten URL verknüpfen. Das kann das betreffende Video im eigenen Vine Account sein, eine Landing-Page oder der Blogbeitrag. Das Standbild bzw. der Screenshot in der E-Mail bringt einen gewissen „Aha-Effekt“ beim Empfänger und sorgt mit Sicherheit für eine höhere Klickwahrscheinlichkeit.
Wer nicht in der Lage ist, den verlinkten Screenshot selbst zu produzieren, kann auf Anbieter wie Talkfusion, oder ezMailr zurückgreifen, die komfortable Video-Email-Lösungen bieten. Der Nachteil: Der Service ist kostenpflichtig. Ein Vorteil: Bei Talkfusion zum Beispiel wird man sofort benachrichtigt, wenn ein Kunde sich das Video anschaut.

Fazit

Vine Kurzfilme in E-Mails? Noch ist es nicht soweit. Aber vielleicht in näherer Zukunft. Zu diesem Schluss kommt auch Epsilon, der weltweit größte Anbieter von Permissionmarketing für E-Mail-Kampagnen. Mit dem Hype um die Vine App in den USA testete das Unternehmen schon 2013 die Option von Vine VideoMails. Ihr Resümee: Wenn Mailinglisten nach iPad und/oder iPhone-Nutzer segmentiert werden können, dann könnten Vine Videos in E-Mails sinnvoll sein. Ansonsten ist die Idee Zukunftsmusik. Erst wenn die prominenten E-Mail-Anbieter die erforderliche E-Mail-Technologie anbieten und Videos unterstützen, dann könnten Videos ein wichtiger Teil des E-Mail-Marketings werden. Im Fall der Fälle, so denke ich, werden Vine Videos aufgrund ihres geringen Datenvolumens beim E-Mail-Marketing gegenüber YouTube Videos mit Sicherheit die Nase vorn haben.
autor: franz-josef baldus,
koelnkomm socialmedia
geschäftsführer
Akademieleiter Vine-Academy

publiziert am 18.10.2014

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